Unreality
Überblick zum Zyklus


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13 Kurzgeschichten, die am Rande der Wirklichkeit tanzen und dabei nicht selten stürzen: DPS’ schreiberisches (und filmisches) Experiment, die Grenzen der Realität auszuloten.

Grell beleuchtete Momentaufnahmen eines surrealen Gefühls: Ob der Mann, dessen Zeit unsynchron zum Rest der Welt verläuft… dessen Existenz sich mit jedem Wimpernschlag ändern kann… oder der hinter dem Wohnzimmerbild den Tunnel in eine parallele Maschinenwelt entdeckt – die namenlosen Protagonisten sehen sich Unmöglichkeiten ausgesetzt, aus denen Flucht undenkbar scheint. Was dem Leser bleibt ist die Hoffnung, es niemals selbst erleben zu müssen – und der vage Verdacht, es vielleicht schon getan zu haben.

Die Geschichten entstanden zwischen 2003 und 2006 , während DPS‘ filmischen Arbeiten an A GAMER’S DAY und THE CHEAT REPORT. Erschöpft von dem Kraftakt seines 500-Seiten-Romans THE VAULT wollte er mit seinem nächsten Schreibprojekt nicht wieder in der Länge, sondern lieber in der Tiefe suchen. Auf einer länglichen Busfahrt nach Hause kam ihm dann die Idee zur Story Endlichkeit: Was, wenn dieser eine kurze Moment, dieses Nicht-enden-wollen, sich in alle Ewigkeit fortsetzte? Was, wenn unsere subjektiven Empfindungen und flüchtigen Gedankenspiele zu allgemeingültigen Wirklichkeiten würden?

2008 legte DPS dann mit der Verfilmung der Kurzgeschichte WIMPERNSCHLAG mit Claus-Peter Rathjen nach. Der entstandene Kurzfilm findet sich hier in der gleichnamigen Subkategorie.